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REHAU Automotive beteiligt sich an norddeutscher Wasserstoffkooperation

06.12.2022

Die sichere und preislich stabile Versorgung mit Energie ist für Privathaushalte wie auch für Unternehmen von größter Bedeutung. Dem Einsatz von Wasserstoff kommt dabei eine wichtige Rolle zu, um Produktion, Logistik und auch den öffentlichen Personennahverkehr nachhaltiger zu gestalten und langfristig klimaneutral werden zu lassen. Gleichzeitig bringt das Element momentan noch Herausforderungen mit sich, für die Lösungen erarbeitet werden müssen. Dieser Aufgabe widmet sich ab sofort eine Interessensgemeinschaft im hohen Norden mit Unterstützung von REHAU Automotive.


Pressekontakt

Claudia Tümmler

Rheniumhaus, 95111 Rehau
Tel.: +49 9283 771094
claudia.tuemmler@rehau.com

„Als produzierendes Unternehmen benötigen wir Gas unter anderem für unsere Lackieranlagen. Mit Blick auf unsere Nachhaltigkeitsstrategie suchen wir permanent auch nach alternativen Lösungen der Energiegewinnung und -versorgung. Wasserstoff hat Potenzial, bringt hinsichtlich der Herstellung und der notwendigen Infrastruktur aber momentan noch Herausforderungen mit sich, die wir als Interessensgemeinschaft auflösen wollen“, erklärt Dominik Gläßer, Leiter REHAU Automotive Werk Brake. Gemeinsam mit Glencore Nordenham, Airbus Aerostructures, KRONOS TITAN, DMK Deutsches Milchkontor, USG-Blexen GmbH, den Verkehrsbetrieben Wesermarsch, den Städten Nordenham und Brake, dem Landkreis Wesermarsch sowie der EWE Netz und EWE Gasspeicher möchte REHAU Automotive im Rahmen einer Interessensgemeinschaft Lösungen erarbeiten.

Die Partner wollen unter anderem in der Wesermarsch eine Wasserstoffinfrastruktur erschaffen, über die die beteiligten Unternehmen und perspektivisch weitere Abnehmer mit Wasserstoff versorgt werden können. Konkret ist der Bau eines regionalen Wasserstoffleitungsnetzes geplant. Dieses soll an das Wasserstoff-Transportnetz, den sognannten H2-Backbone, angebunden werden, so dass eine direkte Verbindung zu Wasserstofferzeugungsanlagen und Wasserstoffspeichern entsteht. Die vorgelagerte Infrastruktur soll unter Vorbehalt einer Fördergenehmigung im Rahmen des europäischen IPCEI-Programmes (Important Project of Common European Interest) entstehen. 

Die Wesermarsch ist ein zukunftsorientierter Industriestandort im ländlichen Raum, im Umfeld der vier städtischen Zentren Bremen, Bremerhaven, Oldenburg und Wilhelmshaven. Große Industrieunternehmen sind ebenso ansässig wie kleine und mittelständige sowie Existenzgründer. 

Engineering progress

Enhancing lives